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Öffentlicher Sektor
Von Bewerbermanagement bis Förderabwicklung: Wir bauen Prozesse für Behörden, die schnell, nachvollziehbar und rechtssicher bleiben — auch unter hoher Fallzahl.
Was diese Branche besonders macht
Kaum ein Umfeld ist so anspruchsvoll wie die öffentliche Verwaltung: strenge Vergabeverfahren, höchste Anforderungen an Datenschutz und Nachvollziehbarkeit, und Prozesse, die für Millionen von Bürgerinnen und Bürgern zuverlässig funktionieren müssen. Genau hier wollen wir zeigen, dass Innovation in der Verwaltung möglich ist – nicht als Ausnahme, sondern als Ergebnis von Lösungen, die gemeinsam mit den Menschen entstehen, die sie täglich nutzen.
Stimme des Kunden
Dr. Jan Mütter
Geschäftsbereichsleiter B IT-Basiskomponenten, Landesbetrieb IT.NRW
Was wir dort tun
Wir digitalisieren geschäftskritische Verwaltungsprozesse Ende-zu-Ende – von Antrags- und Bewilligungsverfahren über Bewerbermanagement bis zu Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. Auditfähigkeit, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit sind dabei keine nachträglichen Ergänzungen, sondern von Anfang an Teil der Architektur. Und weil öffentliche IT-Investitionen dann am meisten bewirken, wenn sie mehrfach genutzt werden, konzipieren wir Lösungen so, dass sie über die einzelne Behörde hinaus nachnutzbar sind – landes- und bundesweit.
Referenzen in dieser Branche
Öffentlicher Dienst
Bewerbermanagement neu gedacht (ePM.SAX/BMS)
Verfahren über viele Beteiligte hinweg — jetzt durchgängig und lückenlos dokumentiert.
Öffentlicher Dienst
Corona-Soforthilfe
Antragsfähig unter maximalem Zeitdruck, für 300.000 Antragstellende.
Öffentlicher Dienst
Kompetenzcenter Low-Code
Wiederverwendbare Bausteine über Ressortgrenzen hinweg nutzbar gemacht.
Öffentlicher Dienst
Verwaltung fislakischer Nachlässe
Komplexes, regulatorisch geprägtes Fachverfahren durchgängig unterstützt.
Öffentlicher Dienst
Corona-Überbrückungshilfe
Über 120 Applikationen, 16 Bundesländer, als Subunternehmer umgesetzt.
Öffentlicher Dienst
Landesweite Plattform für elektronische Eingangsrechnungen.
Freistaat Sachsen: Bewerbermanagement neu gedacht (ePM.SAX/BMS)
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
% kürzere Verfahrensdauer
Öffentlich vorgestellt beim Pega Community Forum 2024 durch Tobias Frick, Sächsische Staatskanzlei.
Ausgangslage
Im Großprojekt ePM.SAX (Elektronisches Personalmanagement Sachsen) gab es bislang keine digitale Abbildung von Bewerbungsprozessen in der sächsischen Landesverwaltung. Das Bewerbungsverfahren ist ein komplexer Prozess, der in den einzelnen Behörden zudem unterschiedlich ablief – die zentrale Aufgabe war, die heterogenen Ist-Prozesse in standardisierte Soll-Prozesse zu übersetzen und dabei alle Akteure einzubinden: Personalreferat, Fachreferate und Interessenvertretungen aller Pilotbehörden.
Lösung
Seit 2023 entwickelt der Freistaat das Bewerbermanagementsystem (BMS) als Teilprojekt von ePM.SAX – agil nach Scrum und mit dem Low-Code-Ansatz von Pega. Die Umsetzung erfolgte gemeinsam durch Greenfield und T-Systems; Pega stellt die Plattform bereit. In einem strukturierten Vorgehen wurden zunächst die Ist-Prozesse in Stakeholder-Interviews und Workshops aufgenommen, daraus mit Ressortvertretern Musterprozesse definiert (Standard-Bewerbung sowie Bewerbung für den höheren Dienst) und schließlich die Soll-Prozesse im Scrum-Team gemeinsam mit vier Pilotbehörden entwickelt.
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Releases: Hauptprozess (RLS 1), Ausweitung auf nachgeordnete Behörden (RLS 2) sowie stetige Weiterentwicklung (RLS 3 ff.) mit Ausbau des Berichtswesens und Kopplung zur Bundesagentur für Arbeit. Leitprinzip war, früh nutzbare Ergebnisse zu liefern und die Nutzer von Anfang an einzubinden. Über die Anwendung wickeln die Behörden sämtliche Schritte digital ab – von der Stellenausschreibung über die Bewerberprüfung und -bewertung bis zur Planung der Vorstellungsgespräche und der Einstellung.
Öffentliche Referenz · Pega Community Forum 2024
Stimme aus dem Projekt
Staatssekretär Prof. Thomas Popp
CIO, Freistaat Sachsen
Bayerisches Staatsministerium
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
Tagen
Tausend Antragstellende
Mrd. € abgewickelt
Ausgangslage
Während der Corona-Pandemie musste kurzfristig ein Hilfsprogramm für Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen bereitgestellt werden. Die erste Version als reines PDF-Formular führte zu einer Flut fehleranfälliger, handschriftlicher Anträge.
Lösung
Unter hohem politischem Zeitdruck wurde die digitale Antragsstrecke innerhalb von fünf Tagen entwickelt und live geschaltet – in enger Zusammenarbeit mit Pegasystems. Es folgten mehrere Ausbaustufen: Sachbearbeiterportal, automatisierte Betrugserkennung mit eigenem Portal für Ermittlungsbehörden, Kassenanbindung, Schnittstelle zu den Finanzämtern (ERIC) sowie eine spätere Ratenzahlungsverwaltung für Rückforderungen.
Kompetenzcenter Low-Code | IT.NRW
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
Ressortübergreifende Nachnutzung statt wiederholter Doppelentwicklung.
Ausgangslage
Ein landesweites Low-Code-Vorhaben drohte in Einzellösungen je Behörde zu zerfallen, statt einmal entwickelte Komponenten systematisch wiederzuverwenden.
Lösung
Ein klar definiertes Low-Code-Vorgehen auf Pega-Basis mit Governance-Strukturen und zentraler Übersicht wiederverwendbarer Komponenten – von der Planungsphase bis zur nachhaltigen Umsetzung, etabliert als zentraler Ansprechpartner für Low-Code-Themen.
Warum das zählt
Nachnutzung ist der Hebel, der öffentliche IT-Investitionen wirklich skaliert – eine einmal gebaute Lösung, die mehrfach eingesetzt wird, verändert die Kosten-Nutzen-Rechnung ganzer Digitalisierungsprogramme.
Beim Pega Community Forum 2024 gemeinsam mit Greenfield vorgestellt — durch Gordian Bartel, Principal System Architect.
Finanzministerium NRW: Verwaltung fislakischer Nachlässe
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
Ein durchgängiges Verfahren statt verteilter Einzelschritte.
Ausgangslage
Nachlässe ohne gesetzliche Erben wurden bislang uneinheitlich und größtenteils papierbasiert über mehrere Verwaltungsbezirke hinweg bearbeitet – mit manueller Fristen- und Gläubigerverwaltung.
Lösung
Eine Fachanwendung auf Low-Code-Basis, die Formschreiben, Fristenverwaltung, Gläubigerbefriedigung und die systemische Übertragung ins öffentliche Nachlassregister vereinheitlicht und automatisiert.
Warum das zählt
Komplexe rechtliche Verwaltungsvorgänge lassen sich standardisieren, ohne die fachliche Sorgfalt zu verlieren – ein Muster, das weit über Nachlassverwaltung hinaus taugt.
Bund
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
Wochen
Applikationen
Bundesländer
Nach offiziellen Zahlen des BMWE wurden über das Gesamtprogramm 76 Mrd. € über 4,1 Mio. Anträge abgewickelt.
Ausgangslage
Im Frühjahr 2020 musste der Bund innerhalb kürzester Zeit ein digitales Antrags- und Bewilligungsverfahren für Unternehmen in der Corona-Krise bereitstellen – bundesweit, unter hohem politischem Zeitdruck und mit fortlaufend neuen Programmen und länderspezifischen Sonderregelungen.
Lösung
Auf Basis der Pega-Plattform entstand ein durchgängig digitalisierter Gesamtprozess – vom Antrag über die Bewilligung bis zur Auszahlung. Statt 16 getrennter Landeslösungen trägt eine gemeinsame Kernarchitektur alle Programme: Jedes Bundesland betreibt seine eigenen Fachverfahren und Prüfprozesse als eigenen Layer auf einem gemeinsamen Fundament. So ließen sich Landesprogramme mit eigenen Sonderregelungen innerhalb weniger Wochen aufsetzen, weil der Kern bereits stand und trug.
Als spezialisierter Pega-Partner war Greenfield als Subunternehmer an Entwicklung und Umsetzung beteiligt – mit fachlicher Pega-Beratung, der Leitung von Business-Architektur- und Entwicklungsteams sowie dem Aufbau der Betrugserkennung und einer möglichst hohen Dunkelverarbeitung. Generalunternehmer war die ]init[ AG im Auftrag des Bundes.
Öffentlicher Dienst
Ergebnis
Ausgangslage
Papierbasierte Standardprozesse verursachten hohen Verwaltungsaufwand, während eine EU-Vorgabe die verpflichtende Einführung der elektronischen Eingangsrechnung vorschrieb.
Lösung
Eine landesweite Plattform mit Pega als zentralem Einstiegspunkt, angebunden an bestehende Kernsysteme, mit automatisierter Rechnungsvalidierung und durchgängiger Statustransparenz.
Warum das zählt
EU-Vorgaben zur elektronischen Rechnung sind für alle Verwaltungen bindend – wer frühzeitig eine skalierbare Lösung baut, erspart sich Nachbesserungen unter Zeitdruck.