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Generative KI: Innovation mit riesigem Potenzial

Wie können Industrie und Behörden generative KI nutzen, um Innovationen voranzutreiben und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu minimieren?

Generative KI – Chancen und Risiken für Industrie und Behoerde

Published on

05.03.2025

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Leo de Matos Greenfiel Mitarbeiter Marketingmanager
Leonardo de Matos
Online Marketing Manager

Generative KI in Industrie und Behörden: Chancen, Risiken und strategische Umsetzung

Generative KI revolutionieren die digitale Landschaft, indem sie Unternehmen und Behörden neue Möglichkeiten in Automatisierung, Kundenkommunikation und datengetriebenen Entscheidungen eröffnen. Doch sie bringen auch Herausforderungen mit sich – von Datenschutzrisiken bis hin zu Modellmanipulation und Desinformation. 

Wie können Industrie und Behörden generative KI nutzen, um Innovationen voranzutreiben und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu minimieren? In unserem Beitrag analysieren wir die wichtigsten Erkenntnisse aus dem aktuellen Whitepaper vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und zeigen, anhand eines Beispiels, welche Maßnahmen eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung ermöglichen.

 

Generative KI: Risiken aktiv begegnen – Chancen nutzen, Gefahren minimieren

Künstliche Intelligenz bietet enorme Vorteile – von Automatisierung und Effizienzsteigerung bis hin zur personalisierten Kundeninteraktion. Doch auch im Bereich der IT-Sicherheit leistet sie wertvolle Unterstützung: KI hilft beim Sicherheitsmanagement, indem sie Bedrohungsszenarien analysiert und Systemkonfigurationen überprüft. Sie erkennt unerwünschte Inhalte, selbst wenn diese durch geschickte Tarnung klassische Spamfilter umgehen. Darüber hinaus kann KI-Datenverkehr auf Anomalien untersuchen oder Programmcode optimieren und absichern.

Doch mit diesen Chancen gehen auch Risiken einher. Large Language Models (LLMs) können bei falscher Fragestellung Fehlinformationen („Halluzinationen“) erzeugen, da sie nicht schlussfolgern, sondern statistisch basierte Antworten liefern. Ebenso können gezielt manipulierte Prompts dazu genutzt werden, um vertrauliche Informationen zu extrahieren oder internes Wissen abzugreifen.

Um den Risiken entgegenzuwirken oder deren Auswirkungen zu minimieren, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine umfassende Maßnahmenliste erstellt. Eine zugehörige Matrix ordnet die Maßnahmen gezielt den jeweiligen Risiken zu, sodass IT-Verantwortliche schnell erkennen können, welche Bedrohungen für ihr eigenes System relevant sind – und mit welchen Strategien sie ihnen effektiv begegnen können.

 

Generative KI chancen für Industrie und BehördenInfografik: Chancen und Potenzial für Behörden und Industrie mit der Nutzung von generative KI.

 

Ein Beispiel eines typischen Risikos und dämpfender Maßnahmen

Das BSI warnt vor der Gefahr des Vortäuschens einer medialen Identität. Hierbei nutzen Angreifer Künstliche Intelligenz, um über menschliche Manipulationstechniken oder psychologische Beeinflussung zur Informationsgewinnung (Social Engineering), Vertrauen aufzubauen und Personen dazu zu bringen, sensible Daten preiszugeben oder sicherheitskritische Aktionen durchzuführen. – beispielsweise durch täuschend echte Chats, E-Mails oder andere Kommunikationskanäle.

Um solchen Angriffen vorzubeugen, gibt es wirksame Gegenmaßnahmen:

  • Erkennung KI-generierter Inhalte: Mithilfe statistischer Verfahren lassen sich synthetische Texte identifizieren. Allerdings stoßen diese Methoden bei kurzen Texten noch an ihre Grenzen.
  • Schutz sensibler Trainingsdaten: Kritische Daten sollten konsequent anonymisiert und gefiltert werden. Methoden wie Differential Privacy verhindern, dass vertrauliche Informationen aus den Trainingsdaten extrahiert werden können.
  • Reinforcement Learning from Human Feedback (RLHF): Durch menschliche Kontrolle von Trainingsdaten lassen sich Verzerrungen im Modell reduzieren. Der manuelle Prüfaufwand ist jedoch hoch, und eine vollständige Fehlerfreiheit bleibt eine Herausforderung.
  • Validierung und Filterung von Eingaben: Um versteckte, bösartige Absichten in Texten frühzeitig zu erkennen, helfen Mechanismen wie klassische Spamfilter – eine bewährte und robuste Technologie.
  • Sicherung der generierten Inhalte: Zusätzlich zur Ausgabe von Warnhinweisen muss verhindert werden, dass missbräuchliche Prompts beispielsweise bösartigen Code, SQL oder JavaScript erzeugen, der auf angreifbaren Systemen ausgeführt werden könnte.

 

Wie stehen wir zur KI-Nutzung in der PEGA-Plattform?

Als Experten für Low-Code-Entwicklung mit der Pega-Plattform und innovativen KI-Technologien wissen wir, dass der Einsatz generativer KI durchdacht sein muss – insbesondere in regulierten Branchen. Wir empfehlen unseren Kunden, auf leistungsfähige europäische KI-Anbieter zu setzen, da diese den gewünschten Sicherheits- und Datenschutzanforderungen am nächsten kommen. Zudem bleibt die Geschäftslogik durch eine schlanke Integration vollständig in der Applikation, während die KI effizient Daten selektiert, aufbereitet und zusammenfasst.

Unser Ansatz hilft Kunden dabei, potenzielle Bias zu erkennen und zu analysieren. Die Kontrolle über die eingesetzten Modelle bleibt stets in der Hand des Nutzers – wir unterstützen mit praxisnahen Lösungsansätzen und fundierter Beratung. Dabei setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit, in der der Kunde als Impulsgeber die Richtung vorgibt, während wir die technische Umsetzung optimal gestalten.

Mit unserer tiefgehenden PEGA-Expertise verbinden wir KI nahtlos mit neuen und bestehenden Anwendungen. So ermöglichen wir automatisierte Workflows, datengetriebene Entscheidungen und eine effizientere Kundenkommunikation. Unsere strategische Beratung sorgt für eine nachhaltige Balance zwischen Innovation und Kontrolle, damit die Prozesse unserer Kunden sicher, leistungsfähig und zukunftssicher bleiben.

Technische und strategische Überlegungen zur Implementierung von Generative KI: 

Generative KI kann nicht isoliert betrachtet werden. Das BSI betont die Notwendigkeit einer robusten Infrastruktur, einer kontinuierlichen Modellüberwachung sowie klar definierter Zugriffsrechte und Governance-Richtlinien. Nur durch eine präzise Kontrolle und regelmäßige Evaluierung kann sichergestellt werden, dass KI-Anwendungen sicher und zuverlässig arbeiten.

Wir setzen auf geprüfte Modellarchitekturen, die eine transparente und effektive Nutzung von künstlicher Intelligenz ermöglichen. Die verwendeten KI-Systeme sind so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung entsprechen, während moderne Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden, um die Integrität der verarbeiteten Daten zu gewährleisten.

Zusätzlich bietet die Pega Low-Code-Plattform für Decisioning und Case Management eine leistungsstarke Grundlage zur Steuerung von KI-gestützten Geschäftsprozessen. Ihre flexible Architektur ermöglicht eine präzise Anpassung an individuelle Anforderungen und stellt sicher, dass Unternehmen von den Vorteilen der künstlichen Intelligenz profitieren, ohne dabei Kompromisse bei Sicherheit oder Datenschutz eingehen zu müssen.

 

Hier können Sie das komplette BSI Whitepaper Downloaden.

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Inhalt Infografik (Quelle): pwc.com(2024), time.com(2024), welt.de(2025)

 

Leo de Matos Greenfiel Mitarbeiter Marketingmanager

Leonardo de Matos

Online Marketing Manager

About the author

Leonardo ist Online Marketing Manager bei Greenfield und Experte für digitale Themen.

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