Veröffentlicht am
18.08.2025
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Als IT-Unternehmen in Europa leben wir von Offenheit, Austausch und Freiheit.
Der Krieg in der Ukraine erschüttert genau diese Werte – und trifft Menschen hart.
Helfen ist für uns deshalb mehr als Pflicht: Es ist eine innere Überzeugung.
Wir haben mit der Geschäftsleitung gesprochen, warum ihnen die Unterstützung der Ukraine besonders am Herzen liegt.
Hallo Nelli, wir unterstützen die Hilfsgüter-Aktionen der GAiN-Gruppe für die Ukraine schon seit längerem. Jetzt wollen wir neben finanziellen Mitteln im September auch aktiv selbst packen. Warum war dem Vorstand der Greenfield dieses Thema so wichtig?
Alle drei Vorstände der Greenfield sind sich in Einem einig – wir dürfen nicht wegschauen. Es ist leicht, sich von den vielen Krisen dieser Welt überwältigen zu lassen – um so wichtiger ist es aber, konkret zu helfen. Diese Aktion ist greifbar, sinnvoll und direkt: Wir können einen Unterschied machen – mit jeder Packung Zahnpasta, jeder Reispackung, Kinder-Jacken und Schuhen, jedem kleinen Zeichen der Menschlichkeit.
Uns geht es hier vergleichsweise gut, und genau deshalb haben wir die Verantwortung, denjenigen beizustehen, die Schutz und Hilfe brauchen. Vielleicht können wir den Verlauf des Krieges nicht verändern, aber wir können das Leben einzelner Menschen ein kleines Stück heller machen. Besonders Kinder leiden unter diesem unvorstellbaren Leid – sie sind am schutzbedürftigsten und brauchen jede Unterstützung, die sie bekommen können. Für mich ist es ein persönliches Anliegen, genau hier anzupacken.
Viele Unternehmen halten sich ja eher zurück, wenn es darum geht soziale oder politische Krisen zu adressieren. Warum positioniert sich Greenfield bewusst?
Es ist für uns nicht wichtig, warum andere etwas tun oder nicht tun. Es geht darum, welche Herzenshaltung wir als Greenfield haben. Wir glauben, dass Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen – nicht nur für wirtschaftliche Kennzahlen, sondern auch für die Bedürfnisse Schutzbedürftiger oder sozialen Problemen offen sein müssen. Wir wollen den Unterschied machen und dort helfen, wo die Not in Europa am Größten ist – und das ist aktuell in die Ukraine, quasi vor unserer Haustür.
“Stand with Ukraine” Proteste weltweit.
Das ist großartig! Was genau werden wir im Rahmen der GAiN-Aktion umsetzen?
Wir packen gemeinsam Hilfspakete mit Dingen des täglichen Bedarfs – für Menschen in der Ukraine, die durch den Krieg alles verloren haben. Unser Team engagiert sich freiwillig: Es ist eine kollektive Anstrengung – und das macht es so besonders.
Was bedeutet Dir dieser Einsatz – auch im Hinblick auf unser Team und die Menschen, die direkt betroffen sind?
Ich bin stolz darauf, zu sehen, wie viele Kolleginnen und Kollegen mitmachen – nicht, weil sie müssen, sondern weil sie wollen. Dieses Engagement zeigt, was für ein großartiges Team wir sind. Solidarität entsteht nicht durch Worte, sondern durch Taten – und genau das leben wir hier. Besonders bewegend finde ich, dass wir Mitarbeitende aus ganz Europa haben – auch aus der Ukraine. Mit dieser Aktion möchten wir ihnen zeigen, dass wir ihre Schicksale sehen und dass wir ihnen beistehen, egal wo sie gerade sind.
Wird soziales Engagement auch in Zukunft bei uns eine Rolle spielen?
Ganz klar: Ja. Nachhaltiges Handeln – wirtschaftlich wie menschlich – gehört für uns zur Unternehmens-DNA. Wir sehen diese Aktion nicht als Ausnahme, sondern als Teil der Aktionen, die wir langfristig und strategisch einplanen.
Die Mutter Ukraine oder Mutter Heimat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew
Wenn Du an die Menschen denkst, die diese Pakete erhalten – was wünschst Du ihnen?
Ich wünsche ihnen vor allem eines: Hoffnung. Diese Pakete sind vielleicht klein, aber sie sind ein Zeichen: „Ihr seid nicht vergessen.“ Gerade für diejenigen, die jeden Tag mit den Folgen des Krieges leben müssen – und das gilt auch für unsere ukrainischen Kolleginnen und Kollegen – kann so ein Zeichen viel Kraft geben. Es ist unsere Art zu sagen: Wir stehen an eurer Seite, ihr seid nicht allein.
Was möchtest Du anderen Unternehmen oder Partnern sagen, die vielleicht noch zögern, sich zu engagieren?
Tun Sie es. Sie werden sehen, wie viel Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaft aus so einer Aktion entsteht. Es geht nicht um große Gesten, sondern um ehrliche Hilfe. Und die beginnt oft mit einem einfachen Entschluss: „Ich mache mit.“
Vielen Dank für das Gespräch – und für dein klares Zeichen.
Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die mitmachen!
Als Unternehmen tragen wir Verantwortung – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich. Mit unserer Unterstützung für die Ukraine zeigen wir, dass Solidarität nicht durch Worte, sondern durch Taten entsteht. – Hier erfährst du mehr über unsere Unternehmenskultur.

Leonardo ist Online Marketing Manager bei Greenfield und Experte für digitale Themen.